04.11.2021

Uhren als alternatives Investment – Profitipps für Einsteiger

Uhren als alternatives Investment – Profitipps für Einsteiger

Teil 2: Der Uhrenkauf – Darauf sollten Sie achten!

Im ersten Teil unserer Reihe „Uhren als alternatives Investment – Profitipps für Einsteiger“ haben wir beleuchtet, warum Sachwerte aktuell so attraktiv für Anleger sind, wie man sich auf das erfolgreiche Sammeln von Uhren vorbereitet und ab welchem Budget sich der Einstieg lohnt. In Teil 2 soll es nun darum gehen, wie man an die begehrten Stücke gelangt und die richtigen Uhren auswählt.

Die richtige Einkaufsstrategie

Hat man sich einmal auf ein Budget festgelegt, sollte man sich eine sinnvolle Ein- und Verkaufsstrategie überlegen, die zu einem passt. Zentral ist dabei die Frage, ob man seine Käufe auf dem Primärmarkt tätigen will, also beim Hersteller oder einem autorisierten Händler, oder ob auch ein Kauf auf dem Sekundärmarkt infrage kommt. Sollten Sie zum ersten Mal eine Uhr kaufen, ist der Einstieg in den Uhrenmarkt über den Primärmarkt wohl der einfachste und sicherste Weg. Gegebenenfalls muss man sich hier auf längere Wartezeiten einstellen, denn die großen Manufakturen arbeiten mit einer künstlichen Verknappung begehrter Modelle und die Wartelisten sind lang.

Will man sein Glück lieber auf dem Sekundärmarkt für Luxusuhren versuchen, stellt sich zusätzlich die Frage, ob man auf Auktionen, Onlineportale oder eine Kombination der unterschiedlichen Vertriebswege setzen möchte. Unserer Erfahrung nach finden sich gerade bei Versteigerungen immer wieder geeignete Exemplare für Sammler zu attraktiven Preisen. Allerdings sollte man sich vorab überlegen, mit welchem Budget man welche Uhr erstehen möchte, damit man sich im Eifer des Gefechts nicht hinreißen lässt und am Ende zu viel zahlt.

Wie finde ich das passende Modell?

Überlegen Sie sich vorher genau, welche Manufakturen und Modelle zu welchem Maximalpreis für Sie infrage kommen. Ein marktorientierter Ansatz ist dabei sinnvoll. Mit einem Budget von 50.000 Euro können Sie sich beispielsweise auf die erschwinglicheren Rolex Stahl-Modelle „Explorer“ oder „Air King“ konzentrieren und in diesem Preissegment mehrere Exemplare erwerben, während der Einstieg, gerade über Uhren der Daytona-Reihe, oft kostspieliger und mit längerer Wartezeit verbunden ist.

Bleiben Sie informiert!

Grundsätzlich gilt es informiert zu bleiben. Nur mit einer guten Marktkenntnis lassen sich Gelegenheiten sowohl beim Ein- als auch beim Verkauf erkennen. Hierzu empfiehlt sich die Lektüre der gängigen Branchenzeitschriften und -websites sowie einschlägiger Fachliteratur. Auch Online-Foren bieten gute Plattformen zum Informationsgewinn und sind eine interessante Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Gerade wenn Sie sich längerfristig mit dem Thema Uhren befassen möchten, ist es ratsam, eine nachhaltige geschäftliche Beziehung zu einem Uhrenhändler Ihres Vertrauens aufzubauen. Eine lange Kaufhistorie und das Gesamtvolumen des beim Händler getätigten Einkaufs kann sich durchaus positiv auf Wartelistenpositionen auswirken. Nutzen Sie auch die Gelegenheit, Auktionen zu besuchen. Hier können Sie viel über den durchaus besonderen Preisbildungsmechanismus lernen und interessante Einblicke in die Uhrenbranche gewinnen.