Wertentwicklung von Luxusuhren

Wertentwicklung von Luxusuhren

Uhren als Wertanlage

Bei einem reinen Uhren­investment geht es nicht nur um die Be­sonder­heit des Uhren­modells oder des Her­stellers, sondern auch um die Wert­be­ständig­keit und das Po­ten­zial zur Wert­stei­gerung. Im Gegen­satz zu vielen anderen Luxus­gütern ver­lieren Modelle aus­ge­wählter Uhren­her­steller oft­mals selbst im ge­tragenen Zu­stand über Jahre hin­weg nicht an Wert. Dies liegt unter anderem am tra­di­ti­ons­rei­chen Erbe der Uhren­manu­fak­turen, welches oft über Hunderte Jahre zu­rück­reicht. Einige Modelle aus den Grün­dungs­jahren der Manu­fak­turen sind sogar heute noch in leicht modi­fi­zier­ter Form er­hält­lich. Dieser Um­stand sig­nal­isiert dem In­vestor Be­ständig­keit der Manu­fak­turen, auch in Zei­ten von Krisen, Un­ruhen und ge­sell­schaft­lichen Ver­änder­ungen.

Ferner ist die Wert­be­ständig­keit von Luxus­uhren auf die Qua­li­tät so­wie das Pro­duk­tions­system der einzelnen Uhren­her­steller zurück­zu­führen. Denn eine von Hand aus un­zähligen Einzel­teilen und in vielen Wochen ent­standene Luxus­uhr bringt ein be­sonderes Stan­ding mit sich. So sind nahe­zu alle re­le­van­ten Uhren­marken „made in Switzer­land“, bis heute ein Sie­gel für höchste Qua­lität, Prä­zision und Sicher­heit.

Als wei­terer Punkt spielt auch die Nach­frage für den Wert­erhalt eine ent­schei­dende Rolle. Die Wert­sta­bi­li­tät be­gehrter Mo­delle, bei­spiels­weise der Nautilus Ref. 3700A von Patek Philippe oder der Daytona Ref. 116509 von Rolex, fußt ins­be­son­dere auf der stei­genden Nach­frage. Ge­paart mit dem Um­stand, dass diese Nach­frage, unter anderem auch wegen teil­weise künst­licher Ver­knap­pung, nicht ge­deckt werden kann, führt dies dazu, dass auf dem Sek­undär­markt Höchst­preise für diese Modelle ge­zahlt wer­den.

Der Globale Uhren Sek­undär­markt In­dex (GUSI) bildet die Wert­ent­wick­lung des Sek­undär­marktes ab. Auf­grund der stetig stei­gen­den Nach­frage nach Luxus­uhren hat sich der Sek­undär­markt seit 2010 prak­tisch ver­doppelt, die Wert­ent­wick­lung der zehn wich­tigsten Marken und ihrer je­weils 20 wich­tig­sten Modelle ist um 297 Pro­zent an­ge­stiegen.

Das hat zur Folge, dass be­sonders be­gehrte Modelle wie die Nautilus von Patek Philippe oder die Royal Oak von Audemars Piguet praktisch nicht mehr zu be­kommen sind oder nur zu enormen Auf­schlä­gen auf den Primär­­markt­preis ge­handelt wer­den und das ganze Seg­ment mit­ziehen.

Wie das kon­kret aussehen kann, stellen wir Ihnen an einigen aus­ge­wähl­ten Uhren­modellen dar.
Bei einem reinen Uhren­investment geht es nicht nur um die Be­sonder­heit des Uhren­modells oder des Her­stellers, sondern auch um die Wert­be­ständig­keit und das Po­ten­zial zur Wert­stei­gerung. Im Gegen­satz zu vielen anderen Luxus­gütern ver­lieren Modelle aus­ge­wählter Uhren­her­steller oft­mals selbst im ge­tragenen Zu­stand über Jahre hin­weg nicht an Wert. Dies liegt unter anderem am tra­di­ti­ons­rei­chen Erbe der Uhren­manu­fak­turen, welches oft über Hunderte Jahre zu­rück­reicht. Einige Modelle aus den Grün­dungs­jahren der Manu­fak­turen sind sogar heute noch in leicht modi­fi­zier­ter Form er­hält­lich. Dieser Um­stand sig­nal­isiert dem In­vestor Be­ständig­keit der Manu­fak­turen, auch in Zei­ten von Krisen, Un­ruhen und ge­sell­schaft­lichen Ver­änder­ungen.

Ferner ist die Wert­be­ständig­keit von Luxus­uhren auf die Qua­li­tät so­wie das Pro­duk­tions­system der einzelnen Uhren­her­steller zurück­zu­führen. Denn eine von Hand aus un­zähligen Einzel­teilen und in vielen Wochen ent­standene Luxus­uhr bringt ein be­sonderes Stan­ding mit sich. So sind nahe­zu alle re­le­van­ten Uhren­marken „made in Switzer­land“, bis heute ein Sie­gel für höchste Qua­lität, Prä­zision und Sicher­heit.

Als wei­terer Punkt spielt auch die Nach­frage für den Wert­erhalt eine ent­schei­dende Rolle. Die Wert­sta­bi­li­tät be­gehrter Mo­delle, bei­spiels­weise der Nautilus Ref. 3700A von Patek Philippe oder der Daytona Ref. 116509 von Rolex, fußt ins­be­son­dere auf der stei­genden Nach­frage. Ge­paart mit dem Um­stand, dass diese Nach­frage, unter anderem auch wegen teil­weise künst­licher Ver­knap­pung, nicht ge­deckt werden kann, führt dies dazu, dass auf dem Sek­undär­markt Höchst­preise für diese Modelle ge­zahlt wer­den.

Der Globale Uhren Sek­undär­markt In­dex (GUSI) bildet die Wert­ent­wick­lung des Sek­undär­marktes ab. Auf­grund der stetig stei­gen­den Nach­frage nach Luxus­uhren hat sich der Sek­undär­markt seit 2010 prak­tisch ver­doppelt, die Wert­ent­wick­lung der zehn wich­tigsten Marken und ihrer je­weils 20 wich­tig­sten Modelle ist um 297 Pro­zent an­ge­stiegen.

Das hat zur Folge, dass be­sonders be­gehrte Modelle wie die Nautilus von Patek Philippe oder die Royal Oak von Audemars Piguet praktisch nicht mehr zu be­kommen sind oder nur zu enormen Auf­schlä­gen auf den Primär­­markt­preis ge­handelt wer­den und das ganze Seg­ment mit­ziehen.

Wie das kon­kret aussehen kann, stellen wir Ihnen an einigen aus­ge­wähl­ten Uhren­modellen dar.
Rolex Submariner Ref. 16610LV
Rolex Oyster Perpetual Cosmograph Daytona Ref. 116509
Rolex Daytona 'Big Red' Ref. 6263
Audemars Piguet A-Series Royal Oak Ref. 5402ST
Patek Philippe Nautilus Ref. 3700A

Wertentwicklung
ausgewählter Uhrenmodelle

Zur Feier des 50-jährigen Jubiläums des Submariner-Modells im Jahr 2003 führte Rolex die Submariner 16610LV mit einer grün gefärbten Aluminiumlünette und einem schwarzen „Maxi“-Zifferblatt mit größeren Zeigern und Stundenmarkierungen ein. Dies war das erste Mal, dass Rolex eine Submariner mit einer grünen Lünette (oder „Lunette Verde“ auf Französisch) ausstattete, was zu ihrem Spitznamen „Kermit“ führte.

Die Uhr verfügt über ein Oyster-Gehäuse aus Edelstahl, das bis zu 300 Metern wasserdicht ist, ein Oyster-Stahlarmband mit einer Taucherverlängerung und ein schwarzes Zifferblatt mit Leuchtzeigern und -indizes. Rolex stellte die Produktion der Submariner 16610LV im Jahr 2010 ein. Aufgrund ihrer Jubiläumsbezeichnung, der besonderen Farbgebung und der relativ kurzen Produktionszeit hat die 16610LV in kurzer Zeit einen hohen Sammlerstatus erlangt.

Rolex Submariner Ref. 16610LV Chart
Diese Luxusuhr wurde entwickelt, um Autorenn­fahrern das bestmögliche Werkzeug zur Zeitmessung an die Hand zu geben. Bereits seit 1903 fanden am Strand von Daytona Beach in Florida Geschwin­­digkeits­­rennen statt, zuerst teilweise noch auf Sand, seit 1959 auf dem damals gerade fertiggestellten Daytona International Speedway. Drei Jahre später wurde Rolex als offizieller Zeitnehmer tätig und präsentierte nach rund einem Jahr den Cosmograph Ref. 6239, der den Beinamen Daytona erhalten sollte. Als Uhr speziell für Renn­fahrer konzipiert, verfügte die Daytona über eine deutlich größere Tachy­­meterskala auf der Lünette als die Konkurrenz.

Ende der 1960er-Jahre erfuhr die Rolex Daytona einen gewaltigen Popularitäts­­schub, als sich mit Schauspieler und Renn­fahrer Paul Newman ein prominenter Fan fand. Auch heute noch ist der Cosmograph Daytona nach wie vor die absolute Referenz unter den Sport­­chrono­­graphen und in vielen verschiedenen Modellvarianten erschienen.

Rolex Oyster Perpetual Cosmograph Daytona Ref. 116509 Chart
Die Rolex Daytona Ref. 6263 wurde 1969 der Öffentlichkeit präsentiert und ist in einem 37-mm-Stahlgehäuse untergebracht. Neben dem Modell mit schwarzem Zifferblatt brachte Rolex auch eine Variante mit silbernem Zifferblatt heraus. Den Spitznamen „Big Red“ verdankt die Luxusuhr dem modell­­typischen roten „Daytona“-Schriftzug, der sich oberhalb der kleinen Sekunde bei sechs Uhr befindet. Die Referenz 6263 ist die letzte Version der Rolex Daytona, die mit einem Valjoux-Handaufzugswerk hergestellt wurde. Sie ist aufgrund ihres markanten Aussehens eines der begehrt­­esten Daytona-Modelle im Vintage-Stil mit verschraubten Drückern, die die Wasserdichtigkeit erhöhen und der Uhr zur Bezeichnung „Oyster“ auf dem Zifferblatt verhelfen, sowie der schwarzen Acryllünette mit einer Tachymeterspur zur Messung der Geschwindigkeit auf einem festgelegten Kurs.

Auch unter Prominenten war die Rolex Daytona ein beliebtes Accessoire: Die Schauspieler Paul Newman und Robert Redford gehörten zu den bekanntesten Liebhabern der „Big Red“.

Rolex Daytona 'Big Red' Ref. 6263 Chart
Anfang der 1970er-Jahre wollte Georges Golay, der damalige Geschäftsführer von Audemars Piguet, eine Uhr aus Stahl entwerfen, die sich von allen bis dato produzierten Uhren unterschied. Dazu wandte er sich an Gérald Genta, dessen Konzept für diese Uhr sich von der Konstruktion eines Taucherhelms ableitete. Das Ergebnis war eine große Sportuhr aus Stahl (39 mm) mit integriertem Armband, erhöhter Lünette mit Sechskantschrauben und Tapisserie-Zifferblatt.

Die Audemars Piguet Royal Oak wurde 1972 auf der Basler Messe vorgestellt und stieß auf gemischte Reaktionen. Das lag zum einen am Design, das für die damalige Zeit als futuristisch galt, zum anderen aber auch am Preis. So kostete die Royal Oak aus Stahl damals 3.650 Schweizer Franken und war damit teurer als viele Golduhren. Doch der Erfolg gab Golay recht: In den ersten beiden Jahren verkaufte Audemars Piguet mehr als 1.000 Exemplare und begründete damit die Popularität und Attraktivität von Sportuhren aus Stahl. Diese erste Charge von 2.000 Uhren wird als „A-Series Royal Oaks“ bezeichnet und zeichnet sich durch eine Gravur auf dem Gehäuseboden mit dem Buchstaben „A“ und der Nummer der produzierten Uhr aus. Anhand der Nummer auf dem Gehäuse­­boden lässt sich also die ungefähre zeitliche Abfolge der Produktion einer Royal Oak erkennen. Später kamen weitere Serien hinzu (B, C und D), die ebenfalls mit der Nummer 5402 gekennzeichnet wurden, aber die Royal Oaks der A-Serie sind bei Sammlern am begehrtesten. Die Royal Oak ist nicht nur unverwechselbar, sondern inspirierte auch zahlreiche andere wichtige Uhren, die in den folgenden Jahren produziert wurden.

Audemars Piguet A-Series Royal Oak Ref. 5402ST Chart
Patek Philippe führte die Nautilus 1976 ein. Seitdem hat sie sich zu einer der begehrtesten Armbanduhren der Schweizer Uhrenmanufaktur entwickelt. Die unverwechselbare Form der Uhr zog die Aufmerksamkeit auf sich. Die Lünette ist weder rund noch recht­eckig, sondern hat die Form eines Achtecks. Mit einem Durchmesser von 42 mm war die Nautilus ihrer Zeit in Sachen Größe voraus. Gérald Genta, der die Royal Oak für Audemars Piguet entworfen hatte, präsentierte Patek Philippe im Jahr 1974 seine Skizze für die Nautilus.

Der preisliche Trend nach oben ist bei der 3700A seit 2015 klar erkennbar. Einen besonders starken Wertzuwachs erfuhr das Modell im Jahr 2016, da hier das 40-jährige Jubiläum der Nautilus die mediale Aufmerksamkeit auf sich zog und in einigen Jubiläumsauktionen besonders viele attraktive Modelle angeboten wurden. Seitdem war der Wertzuwachs recht kontinuierlich, mit einem kleinen kurzfristigen Rückgang 2020, da hier im Rahmen der Corona-Krise offenbar besonders viele Uhren angeboten wurden und die Verkäufer vermutlich aus privaten wirtschaftlichen Gründen zu Preiskonzessionen bereit waren.

Patek Philippe Nautilus Ref. 3700A Chart